Ortenauer Kommunen setzen Prioritäten für regionale Mobilität

Mit dem 4. Netzwerktreffen startet das Ortenauer Mobilitätsnetzwerk in die konkrete Entwicklungsphase

Aufbau von Mobilitätsstationen, Förderung des Radfahrens und digitale Vernetzung der Nahmobilität: Drei große Ziele hat sich das Mobilitätsnetzwerk Ortenau gesetzt. Auf dem 4. Netzwerktreffen Ende Oktober 2019 haben Vertreter der zehn Kommunen, die Anfang dieses Jahres das Netzwerk gründeten, diese Ziele konkretisiert. Erste Maßnahmen für 2020 zeichnen sich ab.

Vier Fachbüros analysieren aktuell den Status Quo hinsichtlich der gesetzten Ziele. Wo bestehen bereits Mobilitätsstationen und wie werden sie genutzt? Wo liegen die Quell- und Zielpunkte des Radverkehrs im Ortenaukreis? Welche Integrationstiefen sind bei einer Vernetzung per App in der Region möglich?

Verkehrstechnische Analyse und Best-Practice-Beispiele

Die Mobilitätsberater von INOVAPLAN (Mobilitätsstationen), Green City Experience (Förderung des Radfahrens bei Unternehmen und Mitarbeitenden), ISME (Untersuchung des Radwegenetzes) und InsertEFFECT (Digitale Vernetzung der Nahmobilität) diskutierten ihre geplante Vorgehensweise mit den Netzwerkkommunen. So haben die Netzwerkmitglieder Wünsche für Mobilitätskampagnen geäußert, Erwartungen präzisiert und nächste Schritte abgesteckt. Zum Thema App-Entwicklung wurde der Weiterbildungsbedarf der einzelnen Kommunen abgefragt.

Der interkommunale Austausch funktioniert

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigen sich beeindruckt von der konzentrierten Arbeitsatmosphäre im Netzwerk. „Vor allem die große Bereitschaft aller Kommunen miteinander zu arbeiten und voneinander zu lernen ist ein großer Gewinn für die Region“, erklärte Laura Fritsche, Mitverantwortliche für die Koordination des Netzwerks von endura kommunal.

Zur Vorbereitung auf die 2020 beginnende Realisierungsphase schlägt Tilman Petters, Bürgermeister aus Lahr, eine engere Verzahnung zwischen Mobilitätsnetzwerk und politischen Gremien vor. Das Netzwerkmanagement wird vorbereitend die Möglichkeiten für Fördermittel zur Umsetzung recherchieren.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Netzwerktreffens entwickeln gemeinsam die Inhalte der Themenschwerpunkte.

 

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