Offenburg ist das Oberzentrum des Ortenaukreises mit 60.000 Einwohnern und hat eine hohe Einpendlerdichte. Der verkehrliche Austausch mit der Region sowie den benachbarten Großstädten Karlsruhe, Freiburg und Straßburg ist sehr intensiv. Offenburg ist eine wachsende Stadt mit einem hohen Anspruch, die Lebensqualität in der Stadt modern und umweltgerecht zu entwickeln.

Überregional bekannt geworden ist die Stadt Offenburg mit einem einzigartigen Fahrradparkhaus. Das am Hauptbahnhof stehende Gebäude mit dem Namen „Radhaus“ hat 120 Stellplätze, die Fahrräder vor Wetter und Diebstahl schützen. Der Zugang zum Radhaus ist von zwei Seiten möglich: In den überdachten Übergangsbereichen stehen je sechs Zugangstüren und ein Bedienterminal mit Touch-Screen zur Verfügung.

Im Jahr 2017 erhielt Offenburg zum zweiten Mal nach 2011 die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Stadt“. Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann nahm die Rezertifizierung vor, Bürgermeister Oliver Martini das Zertifikat entgegen. Minister Hermann stellte dabei die Radverkehrspolitik heraus, die auf einer konzeptionellen Grundlage mit klaren Zielen und einer systematischen Umsetzung fuße. Der Radverkehrsanteil im Binnenverkehr beläuft sich auf überdurchschnittliche 25 Prozent.

Offenburger Bürger, die kurzzeitig ein Fahrrad oder Auto brauchen, haben die Möglichkeit mit EinfachMobil nextbike-Räder und CarSharing-Autos von Stadtmobil Südbaden zu mieten und zu nutzen.

Bürgermeister Oliver Martini über die Teilnahme am Mobilitätsnetzwerk Ortenau:
„Wir müssen die Mobilität in der Zukunft noch stärker über die Gemarkungsgrenzen hinweg denken und entwickeln. Von daher ist die Gründung eines Mobilitätsnetzwerks ein sehr guter und richtiger Ansatz. Die Kommunen zeigen damit, dass sie ein enormes Interesse haben gemeinsam Lösungen für diese Zukunftsfrage zu erarbeiten. Für Offenburg als Oberzentrum ist es daher ganz wichtig Bestandteil dieses Netzwerks zu sein.“