Digitaler Bürgerdialog „Neue Mobilitätsangebote in der Ortenau“ am 7. Dezember 2021

Die „Modellregion Mobilitätsnetzwerk Ortenau“ veranstaltet am 7. Dezember 2021 von 19:00 bis 21:30 Uhr einen Online-Bürgerdialog zum Thema „Neue Mobilitätsangebote in der Ortenau“ zusammen mit dem Kompetenznetz Klima Mobil und den Fachbüros Inovaplan, Bridging IT und Der Punkt.

Die „Modellregion Mobilitätsnetzwerk Ortenau“ ist ein Zusammenschluss von Ortenauer Städten und Gemeinden, welche aktuell gemeinsam den Ausbau von Mobilitätsstationen mit neuen Mobilitätsangeboten wie Carsharing und Bikesharing planen. Im Zeitraum 2023-2030 sollen in der Ortenau etwa 150 Mobilitätsstationen nach Offenburger Vorbild entstehen, welche den öffentlichen Nahverkehr unterstützen und ergänzen sollen. Dadurch soll ein engmaschiges Netz an Mobilitätsstationen aufgebaut werden, um die klimafreundliche Mobilität der Bürgerinnen und Bürger in der Region zu erleichtern.

Informieren Sie sich im Rahmen des Bürgerdialogs über die neuen Mobilitätsangebote und bringen Sie Ihre Anregungen für den weiteren Ausbau der Mobilitätsstationen in der Ortenau ein. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Anmeldung zum Bürgerdialog über die Stadt Kehl unter stadtplanung@stadt-kehl.de oder 07851 88-4309.

Die Teilnahme erfolgt über das Webinartool Webex mit folgendem Zugangscode:  https://bridgingit.webex.com/bridgingit/j.php?MTID=m6494294d664e004e8bee0de0f35a55e9

oder direkt über den QR-Code:

 

 

 

 

 

 

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Kompetenznetzes Klima Mobil statt, welches vom Land Baden-Württemberg und der Nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung finanziert wird. Mehr Infos unter: Ortenau – www.klimaschutz-bewegt.de/kommunen/ortenau

Lokale Unternehmen und Netzwerkkommunen diskutieren gemeinsam über mögliche Kooperationen zur Förderung nachhaltiger Mobilität

Neben dem vierteljährlichen Netzwerktreffen stand am 28. Oktober in Urloffen ein dreistündiger Kooperationsworkshop auf der Agenda. Abgesehen von den Netzwerkkommunen waren lokale Unternehmen eingeladen, um gemeinsam über die Chancen und Herausforderungen des Betrieblichen Mobilitätsmanagements – kurz BMM – zu diskutieren. Im Fokus standen die Erwartungen und Perspektiven der Unternehmen an eine Kooperation mit den Netzwerkkommunen im Rahmen des Themenfeldes BMM. Ein wichtiger Aspekt stellt hierbei die mögliche Kooperation bei der Realisierung der Mobilitätsstationen in den kommenden Jahren dar.

Im Vorfeld des Workshops wurden die Unternehmen gebeten an einer Umfrage teilzunehmen, über die die Unternehmensmitarbeitenden ihren Wunsch im Hinblick auf mögliche Kooperationsformen zwischen Kommunen und Unternehmen zur Förderung von BMM angeben konnten. Außerdem wurde über die Umfrage ermittelt, welchen Beitrag bzw. welches Engagement die Unternehmen leisten würden, um eine nachhaltige Mobilität in der Region zu fördern.

Die Umfrageergebnisse wurden zu Beginn des Workshops vorgestellt und bildeten die Grundlage für die gemeinsame Erarbeitung von weiteren konkreten Handlungswünschen in Kleingruppen (z.B. zu den Themen „Unternehmenskommunikation“ oder „Kampagne für Pendelnde“). Ein Großteil der Unternehmen sieht einen Mehrwert in der Zusammenarbeit mit dem Netzwerk, insbesondere im Rahmen von Veranstaltungsreihen und in der Entwicklung einer regionalen Kampagne. Ein grundsätzliches Interesse von Unternehmensseite besteht außerdem darin, dass geplante interkommunale Stationsnetz mit Leihangeboten (Räder, Pedelecs, Car-Sharing), durch zusätzliche Angebote an Unternehmensstandorten zu erweitern oder um zusätzliche Räder/Pedelecs und Ständer zu ergänzen.

Europäische Mobilitätswoche und STADTRADELN 2021

Auch in diesem Jahr radelten wieder alle Städte und Gemeinden des Mobilitätsnetzwerk für das STADTRADELN. Deutschlandweit konnte der gesamte Ortenaukreis mit über 1,8 Millionen geradelten Kilometern den 11. Platz, im Baden-Württemberg-Ranking sogar den 4. Platz belegen. Mit sechs Netzwerkkommunen unter den Top 10 im Ortenaukreis setzen die teilnehmenden Radler ein großartiges Zeichen für klimafreundliche Mobilität im ländlichen Raum! Besonders freut uns, dass es unsere assoziierten Partnerkommunen Oberkirch und Achern ebenfalls unter die Top 10 geschafft haben.

Gleichzeitig fand ebenfalls die jährlich wiederkehrende Europäische Mobilitätswoche (EMW) statt. Während der EMW veranstalten Kommunen europaweit Aktionen für klimafreundliche Mobilität. Die diesjährige EMW stand unter dem Motto „aktiv, gesund und sicher unterwegs“ und konnte eine Rekordbeteiligung von fast 3.200 Kommunen aus 53 Ländern vorweisen.

Im Rahmen der Aktion STADTRADELN wurden in Neuried insgesamt 13 Radtouren und Radparcours mit den örtlichen Grundschulen veranstaltet. Außerdem fand eine große Fahrradbörse statt, bei der gebrauchte, aber noch funktionsfähige Fahrräder neue Besitzer*innen finden konnten.

Offenburg veranstaltete am 18. September den sich zum 6. Mal jährenden Mobilitätstag. Netzwerkbeauftragter der Stadt Offenburg Mathias Kassel sowie Bürgermeister Oliver Martini berichteten auf der Bühne von den bisherigen Erfahrungen aus dem Netzwerk. Oliver Martini machte noch einmal deutlich, wie wichtig die interkommunale und regionale Zusammenarbeit ist. Ebenso verwies er auf die jüngsten Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Offenburg. Daneben gab es Infostände regionaler Mobilitätsdienstleister wie Stadtmobil Südbaden, Nextbike oder der SWEG. Aber auch der ADFC mit der Fahrradcodierung, die Polizei mit Infos zur Diebstahlsicherung und der BUND informierten über klimafreundliche Mobilität.

 

 

 

 

 

Die Gemeinde Friesenheim lud gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde zum Start vom STADTRADELN zu einem gemeinsamen Umtrunk ein. Für alle Teilnehmende, die mit dem Rad kamen, gab es – wie sollte es anders sein – ein Radler.

 

 

 

 

 

 

Am 22. September, dem weltweit autofreien Tag, begrüßt die Gemeinde Schutterwald Interessierte zu einer Natur- und Freizeitinstallation auf dem Rathausplatz. Wer mit dem Fahrrad kam, erhielt einen Cocktail und ein Vesper zur Stärkung. Zuvor wurde mit einer Aktion auf der Parkbucht gegenüber dem Rathaus auf den Flächenbedarf von Autos im Vergleich zu Fahrrädern hingewiesen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Gemeinde Willstätt lud ein zur Fahrradrallye und zur Erstbefahrung einer neuen Radroute, der „Tour du Jumelage“.

 

Hier finden Sie die Beiträge über das STADTRADELN und die EMW aus dem vergangenen Jahr:

Ortenaukreis radelt sich an die spitze Baden-Württembergs

Die Europäische Mobilitätswoche im Netzwerk

Fragen & Antworten rund um die Mobilitätsstationen

Wie funktioniert das Ausleihen und wo muss ich mich registrieren?

Die Anbieter von Sharing-Diensten bieten mehrere Zugangsmedien zum Verleihsystem an. Das Ausleihen ist in der Regel aber immer über die App oder die Website des jeweiligen Anbieters möglich. Im Vorfeld ist eine Registrierung beim Anbieter vorzunehmen. Insbesondere beim Carsharing sollte diese frühzeitig erfolgen, da eine Führerscheinkontrolle notwendig ist. Anders bei den Leihrädern: Einfach die App runterladen, anmelden, Bezahldaten eingeben und schon kann’s los gehen.

Übrigens: Sie können die Fahrzeuge und teilweise auch Räder im Vorhinein über die App oder die Website reservieren!

 

Kann ich die Leih-Angebote testen, bevor ich mich bei dem Anbieter anmelde?

Ja, Testfahrten sind im Rahmen vom Aktionstagen generell möglich. Ausgewählte Mitarbeitende der Verwaltungen werden in der Ausleihe und Rückgabe der Fahrzeuge bzw. Räder geschult und sollen als Ansprechpersonen bei Aktionstagen zur Verfügung stehen.

Die Stadt Offenburg bietet zum Beispiel im Rahmen des jährlichen Mobilitätstages im September Probefahrten an.

 

Kann ich davon ausgehen, dass ich an der Mobilitätsstation zu jeder Zeit ein Fahrrad vorfinde?

In der App oder auf der Website ist einsehbar, ob ein Leihrad an der Mobilitätsstation zur Verfügung steht. Der Anbieter sorgt dafür, dass mindestens zu den Stoßzeiten Räder an den meistgenutzten Stationen zur Ausleihe zur Verfügung stehen.